Mehr Sicherheit durch E-Mail-Verschlüsselung

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Der derzeitige Status der Absicherung von Kommunikation wird der Relevanz des Kommunikationsmittels E-Mail nicht gerecht.

Die E-Mail ist und bleibt einer der wichtigsten Kommunikationskanäle im privaten und beruflichen Umfeld. Und obwohl die Nachrichten oft sensible Inhalte haben verschlüsseln Mitarbeiter in deutschen Unternehmen sie nur sehr selten. Als Grund dafür wird genannt, dass Lösungen zur Verschlüsselung zu kompliziert in der Handhabung und noch zu wenig verbreitet seien. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Status der E-Mail in Deutschland“ von Reddoxx. 

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Mehr als 50 E-Mails pro Woche im beruflichen Umfeld 

Insgesamt wurden 1.087 Personen zu ihrem Umgang mit E-Mails befragt. Von diesen sind 92 Prozent der Meinung, dass E-Mails auch künftig zu den wichtigen Kommunikationsmitteln gehören werden. Das gilt vor allem für das professionelle Umfeld: mehr als jeder dritte Studienteilnehmer versendet jede Woche beruflich über 50 E-Mails. Gleichzeitig denken neun von zehn Befragten, dass die Verschlüsselung von E-Mails nicht ausschließlich in Unternehmen wichtig ist. Auch private Nutzer sollten darüber nachdenken. Dass Denken und Handeln manchmal zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind belegt die Praxis. Denn obwohl 40 Prozent die Verschlüsselung von Nachrichten als unterschätzt und relevant betrachten, verzichten 56 Prozent der Umfrageteilnehmer komplett darauf. Nur jeder zehnte Befragungsteilnehmer verschlüsselt regelmäßig. Diese ausgeprägte Diskrepanz kann darauf zurückzuführen sein, dass mehr als jeder Dritte E-Mail-Verschlüsselung für zu kompliziert hält und die ausreichende Verbreitung anzweifelt.

Sorglosigkeit bei E-Mail-Sicherheit

Doch wie ist es um das grundsätzliche Vertrauen in die Sicherheit von E-Mail-Kommunikation bestellt? 11, 6 Prozent der Befragten sehen E-Mails als sehr sicher an und 44,9 Prozent halten sie für eher sicher. Wiederum 5,2 Prozent sind komplett ohne Sorge darüber, dass ihre Nachrichten durch Dritte eingesehen werden können. Auf der anderen Seite sind 7,2 Prozent sehr besorgt und weitere 25,2 Prozent haben sich über dieses Thema noch nie Gedanken gemacht. Nur 14,9 Prozent nutzen häufig eine Lösung zur Verschlüsselung ihrer E-Mails. 37,9 Prozent haben dies noch nie getan. Die Umfrageteilnehmer, die eine bereits Verschlüsselung angewendet haben, nannten dafür folgende Begründungen: 

  • „Ich muss DSGVO-Vorgaben erfüllen“ (31,4 %) 

  • „Meine Inhalte sind streng vertraulich“ (27,5 %) 

  • „Ich befürchte, dass Unbefugte meine E-Mails lesen“ (26,1 %) 

  • „Meine Kommunikationspartner nutzen solche eine Lösung“ (15 %) 

Diejenigen, die keine Lösung zur Verschlüsselung verwenden, begründeten dies so: 

  • „Meine Kommunikationspartner bieten keine Lösung an“ (50,4 %) 

  • „Für mich sind die Lösungen technisch zu kompliziert“ (21,6 %) 

  • „Dafür sehe ich keine Notwendigkeit“ (14,4 %) 

  • „Mir sind keine technischen Lösungen bekannt“ (7,9 %) 

  • „Mich interessiert dieses Thema nicht“ (5,8 %) 

Leistungsfähige und unkomplizierte Lösungen existieren! 

Bei der Analyse der Studienergebnisse wird klar, dass Aufklärung mehr als angebracht ist. Problematisch ist, dass viele Nutzer anscheinend darauf warten, dass ihre Kommunikationspartner zuerst eine Verschlüsselung einsetzen. Andererseits halten sie das Verschlüsseln grundsätzlich für technisch zu kompliziert. Mittlerweile gibt es jedoch administrations- und benutzerfreundliche Ansätze. Mit der Office 365-Nachrichtenverschlüsselung beispielsweise können Sie verschlüsselte E-Mail-Nachrichten von bzw. zwischen Personen innerhalb und außerhalb Ihrer Organisation senden und empfangen. Sie funktioniert auch mit Outlook.com, Yahoo!, Gmail und anderen E-Mail-Diensten.

Gerne beraten wir Sie im Hinblick auf die Erhöhung Ihrer E-Mail-Sicherheit. Kommen Sie auf uns zu und vereinbaren Sie einen Termin.

 
 
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