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Hoher Einsatz, geringe Wirkung — top.media: IT von Meisterhand

Geschrieben von Patrick Lenz | 24. Februar 2021

Nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen investieren optimal in IT-Ressourcen. Perspektivisch gehen dadurch 50 Prozent des Umsatzpotenzials verloren.

Die Mehrzahl der Wirtschaftsentscheider in Deutschland hat ein ausgeprägtes Vertrauen in die Effektivität der eigenen IT-Landschaft sowie in die zugrunde liegende IT-Strategie. Eine aktuelle Studie von Accenture hat sich der interessanten Frage gewidmet, ob Unternehmen ihre Investitionen in IT gewinnbringend ausschöpfen oder ob sie zwar auf die richtigen Technologien setzen, diese jedoch falsch verwenden. Das erschütternde Ergebnis auf diese Frage lautet, dass lediglich eins von zehn Unternehmen optimale Investitionsentscheidungen hinsichtlich Technologie trifft. Darüber hinaus können ebenso wenige von ihnen das Optimum aus der Investition herausziehen. Gleichzeitig jedoch sind 80 Prozent der Befragten der Ansicht, heute bereits über die sinnvollsten Technologien zu verfügen, um damit auch Innovationen realisieren zu können. Weitere 70 Prozent erklärten zudem, dass sie einen guten Überblick über Investitionen in Technologie mit Innovationspotenzial hätten. Dieses Missverhältnis zwischen Selbsteinschätzung und Realität kann perspektivisch dazu führen, dass der monetäre Aufwand und das erwartete Ergebnis höheren Wachstums immer weiter auseinanderdriften. Unternehmen, die in die Skalierung von Technologie-Innovationen investieren, erzielen mehr als doppelt so hohe Umsatzwachstumsraten.

Ungenutztes Potenzial

Bei genauerer Betrachtung kann man erkennen, dass sogenannte Vorreiter-Unternehmen ihre Umsätze durch die richtige Einführung von Technologien doppelt so stark erhöhen können wie Nachzügler. Diese wiederum haben durch ihr Verhalten laut Studie im Jahr 2018 auf 16 Prozent des möglichen Jahresumsatzes verzichtet. Wenn man die Entwicklung weiterführt, dann gehen bis ins Jahr 2023 beinahe 50 Prozent des Umsatzpotenzials verloren. Dabei geht es noch nicht einmal ausschließlich um Unternehmen mit veralteter IT. Auch Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad weisen Schwierigkeiten auf wenn es darum geht, mehr aus der vorhandenen Technologie heraus zu holen und die Lücke zwischen Potenzial und Investitionsvolumen zu schließen. Sie haben zwar sehr früh auf Ansätze wie die Cloud gesetzt, es aber nicht geschafft, ihre IT-Landschaft dauerhaft auf das hohe Digitalisierungstempo auszurichten.

Die richtige Strategie erhöht den Wirkungsgrad

Wenn es um Fragen der Digitalisierung geht, dann stehen kleine und mittelständische Unternehmen häufig vor Herausforderungen. Meistens geht es um Ressourcen. Es stellt sich die Frage, wie ein sinnvoller Investitionsplan aussehen kann und ob im eigenen Unternehmen genug Know-how vorhanden ist, um die richtigen Schritte in die Wege zu leiten. Auch ist zu klären, welche Kenntnisse die Mitarbeiter bereits mitbringen, um das Potenzial der digitalen Prozesse und Anwendungen entsprechend nutzen zu können. Auch der Faktor Zeit spielt eine Rolle, denn im Empfinden der Entscheider geht diese immer von der Arbeitszeit am Kernprodukt ab und hat keinen direkten Wertbeitrag. Diese Einschätzung ist in jedem Fall falsch.

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