Auf einmal tut der Nacken weh
The ShortcutWachsen, ohne jemanden einzustellen?
Ein halber Tag zeigt, was Dich dabei bremst.
Stell Dir vor, Du hast einen Stein im Schuh. Anfangs bleibst Du stehen und willst ihn rausholen. Aber gerade ist keine Zeit, also läufst Du weiter.
Nach ein paar Wochen hat er sich in die Haut gedrückt und Du spürst ihn kaum noch. Dafür läufst Du jetzt ein bisschen schief. Du schonst den Fuß, ohne es zu merken.
Dann meldet sich das Knie. Später der Rücken. Auf einmal tut der Nacken weh, aber der Stein war es.
Im Betrieb läuft das genauso. Ein lästiger Ablauf wird zur Gewohnheit. Die Leute umgehen ihn und die Fehler, die dabei entstehen, werden hinterher nachgearbeitet. Irgendwann wächst der Betrieb nur noch, wenn jemand Neues eingestellt wird.
Wahrscheinlich sitzt auch in Deinem Betrieb so einer. Etwas, das Dich schon tausend Jahre nervt und das Du einfach nicht rausmachst.
Im heutigen Shortcut geht es um drei Dinge. Wie aus einem kleinen Ärgernis ein großes Problem wird. Wie ein halber Tag die Lösung dafür findet. Und was dieser Tag kostet.
Patrick Lenz ist Inhaber von top.media, Innovationstreiber & Wissensvermittler.
Unsere heutigen Themen
- Wie aus einem Steinchen Nackenschmerzen werden
- Wie ein halber Tag die Lösung findet
- Was es kostet und wie Du den Termin bekommst
01
Wie aus einem Steinchen Nackenschmerzen werden
Ein kleiner Stein verbiegt Dich auf Dauer. Im Betrieb sitzt er dort, wo Informationen von A nach B müssen: im Marketing, im Vertrieb, im Personalwesen und in der Abrechnung. Zum Beispiel, wenn jemand ein Angebot von Hand in eine Rechnung überträgt.
Heute geht es um Steine, die sich so tief eingebohrt haben, dass Du sie nicht mehr spürst.

Bei uns melden sich Betriebe aus vier Gründen. Erkennst Du Dich in einem wieder?
Du hast das Gefühl, dass irgendwo Zeit versickert, kannst aber nicht sagen, wo.
Deine Leute kopieren immer wieder Daten von Hand von einem Programm ins nächste. Das nervt sie.
Alle reden von KI und Du fragst Dich, ob Du etwas verpasst.
Du willst wachsen, ohne jemanden einzustellen.
Wenn Du jetzt sagst: Bei uns läuft alles tutti. Dann sitzt der Stein wahrscheinlich schon so tief, dass Du ihn gar nicht mehr spürst.
Warum spürst Du ihn nicht mehr? Weil er sich eingebohrt hat. Der Ablauf bleibt, weil er schon immer so gemacht wird. Aufgeschrieben hat ihn keiner. Und die Leute sind erstmal nicht unzufrieden, sie haben sich arrangiert.
Dazu kommt, dass keiner weiß, was heute möglich wäre. Wir haben alle keine Zeit, keine Kapazitäten und keine Fantasie, weil wir gar nicht wissen, was geht. Ein klassisches Henne-Ei-Problem.
- Das Steinchen. Ein Stein im Schuh nervt, mehr nicht. Im Betrieb ist es ein lästiger Ablauf.
- Die Schonhaltung. Du läufst schief, ohne es zu merken. Im Betrieb umgehen alle den Ablauf.
- Der Folgeschmerz. Knie, Rücken und Nacken tun weh. Im Betrieb entstehen Fehler, Nacharbeit und Neueinstellungen.
Jetzt willst Du den Stein loswerden. Das kostet Zeit oder Geld. Deshalb brauchst Du zuerst eine Prüfung, wie beim TÜV für Dein Auto. Der TÜV repariert ja nichts. Er schaut nur hin und sagt Dir, wo die Bremsen runter sind.
Erst danach weißt Du, wo sich Zeit und Geld wirklich lohnen. Dort holst Du am meisten heraus, nämlich weniger Nacharbeit, zufriedenere Leute und Luft zum Wachsen, ohne jemanden einzustellen.
Geh vier Fragen durch. So bekommst Du ein erstes Gefühl, wo Dein Betrieb schon humpelt.
- Wo wird in Deinem Betrieb regelmäßig nachgearbeitet? Die Antwort steht in den Korrekturmails, Gutschriften und Nachfragen der letzten Wochen.
- Was macht jemand in Deinem Betrieb seit Jahren so, weil es „schon immer so läuft“? Frag den, der es macht.
- Worüber seufzen Deine Leute? Frag in der nächsten Teamrunde jeden nach einer Sache, die er morgen abstellen würde.
- Was würdest Du an einem freien Tag anpacken und warum hast Du es noch nicht getan?
Fällt Dir bei allen vier Fragen nichts ein, frag Dein Team. Wer die Arbeit macht, spürt den Stein zuerst.
Die vier Fragen geben Dir einen ersten Eindruck. Die tiefsten Steine siehst Du selbst kaum. Wer sie bemerkt, sagt es ungern, denn keiner will einem Kollegen auf den Fuß treten. Jemand von außen darf ohne Rücksicht fragen.
02
Wie ein halber Tag die Lösung findet
Vor Kurzem sagte ein Freund zu mir: „Ich habe hier etwas, das gefällt mir nicht. Können wir das ändern?“ Das war sein Stein im Schuh.
Er hatte eine konkrete Vorstellung, wie es am Ende aussehen sollte. Also haben wir uns einen ganzen Tag eingeschlossen, von 10 bis 18 Uhr.
Wir haben das Konzept für eine Plattform aufgeschrieben und als Bildschirmentwürfe gezeichnet. Wir gaben der KI eine Idee. Zurück kam etwas Greifbares, eine Visualisierung, ein Konzept, manchmal eine Rückfrage, auf die ich allein nicht gekommen wäre.
Am Abend lag ein Konzeptpapier auf dem Tisch, das ich in Meilensteine für die Entwicklung schneiden konnte. Und das Ding kann jetzt entstehen.
Wir waren am Ende alle voll geflasht. Dem Freund haben die Augen geleuchtet, weil er etwas vor sich hatte, das er anschauen konnte und das seine Annahmen bestätigt hat. Das gab ihm Sicherheit und Vertrauen.

So einen Tag gibt es auch für Deinen Betrieb. Bei uns heißt er Blueprint. Er dauert einen halben Tag und am Ende steht ein Plan.
Der Ersttermin dauert rund drei Stunden, bei Dir vor Ort oder auch remote. Das ist der Haupttermin. Du zeigst mir, wie bei Dir gearbeitet wird. Vorbereiten musst Du dafür kaum etwas.
Ich stelle dabei Fragen, die sich für Dich selbstverständlich anhören. Das ist Absicht. Wer Deinen Betrieb nicht kennt, fragt nach allem, was in Deinem Betrieb längst keiner mehr hinterfragt.
Wichtig ist mir, dass Deine Mitarbeiter zu Wort kommen. Sie bekommen eine Plattform und ich höre zu.
Zwischendurch kann ich der KI gezielt etwas mitgeben, zum Beispiel ein Dokument mit Deiner Freigabe. Dann frage ich, was ihr dazu einfällt. So zeigt sie uns noch andere Perspektiven.
Am meisten bringt das Dreieck aus Dir, mir und der KI, solange der Mensch die richtigen Fragen stellt.
Nach dem Ersttermin suchen wir aus einer Sammlung typischer Ansatzpunkte etwa fünf aussichtsreiche heraus und denken sie weiter. Dazu bekommst Du einen Fahrplan und eine finale Präsentation gegen die wichtigsten Probleme.
Du denkst jetzt vielleicht: nicht noch ein Meeting. Aber keine Sorge, ich bin selbst ein großer Freund von asynchroner Arbeit und rufe ungern Meetings aus. Dieser Termin ist die Ausnahme. Denn schon das Gespräch erweitert Deinen Horizont, noch bevor irgendetwas umgesetzt wird.
Prüf jeden Termin, an dem jemand Deine Abläufe durchleuchtet, an drei Punkten, auch unseren. So zahlst Du nicht für einen, der am Ende nur ein Tool empfiehlt.
- Es beginnt mit Zuhören. Bei Dir und bei Deinen Leuten, bevor irgendein Tool Thema ist.
- Es wird sortiert. Nach wie oft, wie lange und was es Dich kostet. Was oft vorkommt und nervt, rückt nach oben.
- Am Ende steht ein Fahrplan. Du siehst, was Du in welcher Reihenfolge angehst.
03
Was es kostet und wie Du den Termin bekommst
Vielleicht hast Du inzwischen etwas gefunden oder einen Gedanken, den Du angreifen kannst. Aber selbst wenn nicht, gibt es bestimmt viele Fragen, die Du hast, bevor Du anfangen kannst. Dafür haben wir den Blueprint entwickelt, den wir mit Dir gemeinsam durchgehen.
Jede Woche, die der Stein im Schuh bleibt, bohrt er sich ein Stück tiefer. Und „irgendwann“ passiert nicht von allein.
Einen halben Tag mit etwas anderem zu füllen, ist leicht. Es findet sich immer etwas Dringendes, denn ein Termin mit Dir selbst hat keine Priorität. Es sei denn, Du bist ein besserer Mensch als ich.
Ein Termin mit einem zweiten Menschen hält. Wer weiß, dass sich jemand den Tag auch freigeräumt hat, sagt ihn nicht ab, denn die Scham ist zu groß. Bei einem bezahlten Termin mit einem Externen ist es wie beim Therapeuten oder beim Physio.
Schon das Buchen hilft. Du bekommst ein kleines PDF zur Einstimmung. Dann rattert es im Hintergrund ganz von allein.

Hier der Blueprint auf einen Blick:
Der Blueprint
2.800 € und ein halber Tag Deiner Zeit
- Ersttermin: 3 Stunden, vor Ort oder remote
- Ein Fahrplan, den Du umsetzen oder lassen kannst
- Eine finale Präsentation
- Geld zurück, wenn Du am Ende sagst: Das hat mir nichts gebracht
Der Blueprint lohnt sich ab etwa 20 PC-Arbeitsplätzen. Ab dieser Größe laufen Marketing, Vertrieb, Personalwesen und Abrechnung in jedem Betrieb mit, egal in welcher Branche.
Bringt Dir das alles nichts, zahlst Du keinen Cent. Diese Garantie hat einen Grund. Der Blueprint ist für Betriebe, bei denen schon etwas drückt. Dort nichts zu finden, halte ich für eher ausgeschlossen. Bisher musste ich das Geld noch nie zurückgeben.
Selbst dann hast Du nur den halben Tag investiert.
Nach dem Blueprint kommt die Umsetzung. Sie kostet Ressourcen, entweder Zeit oder Geld. Setzt Du selbst um, kostet es mehr Zeit. Außerdem passieren mehr Fehler. Beauftragst Du zum Beispiel uns, kostet es Geld statt Zeit.
Wir bei top.media entwickeln solche Lösungen auch und begleiten Dich auf dem Weg dahin. Der Blueprint selbst ist erstmal nur der TÜV. Ob und wie Du reparieren lässt, entscheidest Du.
Mach aus „irgendwann“ jetzt einen Termin. So steht der halbe Tag in Deinem Kalender und nicht auf einer Liste mit guten Vorsätzen.
- Spür nach, wo es bei Dir drückt. Die vier Fragen aus Teil 1 geben Dir ein erstes Gefühl.
- Überleg, wer dabei sein soll. Nimm jemanden aus dem Team mit, der den Alltag kennt.
Zum Mitnehmen
Den Stein holst Du am besten raus, bevor der Nacken meldet, dass er da ist.
Ein halber Tag, ein Plan. Danach weißt Du, wo Dein Stein sitzt und wie Du ihn rausholst.
Bis nächsten Donnerstag,
Patrick & das top.media Team
Aber ein Hinweis: Wer diesen Beitrag hier liest, ist mindestens eine Woche zu spät dran. Denn der Shortcut erscheint jeden Donnerstag um 10 Uhr per E-Mail in Dein Postfach. Hier auf der Website wird er erst eine Woche zeitversetzt veröffentlicht. Wenn Du in Zukunft zu den Ersten gehören willst und immer die aktuellsten News erfahren willst, trag Dich unten ein.
Wo sitzt in Deinem Betrieb der Stein im Schuh?
„Irgendwann“ passiert nicht von allein. In der kostenlosen IT-Analyse gehen wir gemeinsam durch, wo bei Dir regelmäßig nachgearbeitet wird und was nur noch läuft, weil es schon immer so läuft. Danach weißt Du, wo es drückt und ob ein Blueprint der nächste Schritt ist.
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